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CORONA-Blog

Aktualisiert: Apr 24

Alle Informationen rund um die Schulschließungen und den Zwei-Stufen-Plan des Freistaates Sachsen findet ihr unter:

Informationen des Kultusministeriums

(Informationen des Kreis Meißens)


*UPDATE*

24.04.2020

Offener Brief bezüglich der Abschlussprüfungen 2020:


ÖFFNEN



12.03.2020 21 Uhr

Während die Kultusminister noch über mögliche konsequente Maßnahmen beraten, gehen Frankreich, Dänemark und Österreich einen klaren Schritt: Sie schließen alle Bildungseinrichtungen. Wir begrüßen das und empfinden es als unangemessen, dass die Kultusministerien sich bisher noch nicht auf ein bundesweites Vorgehen geeinigt haben.


Inzwischen versuchen auch wir als Kreisschülerrat zur Aufklärung über das Virus beizutragen und veröffentlichen einen Merkzettel für Schulen unseres Landkreises.

Hier hochauflösend zum downloaden



12.03.2020 18 Uhr

Der Öffentlichkeitswirksamkeit wegen, verfassen wir eine Pressemitteilung, in der wir unsere Meinung zu Schulschließungen kundgeben.

Die Pressemeldung gibt es auch hier als Download


Pressemeldung


„Die Schulen müssen geschlossen werden!“

Schulen als Hauptmultiplikatoren des COVID-19


· Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus an Schulen wird unterschätzt

· Hygienebedingungen an Schulen sind unzureichend

· Belehrungen allein zeigen keinerlei Wirkung


„Macht die Schulen zu! Und nutzt die Zeit, um digitales Unterrichten auszuprobieren. So können die Coronaferien zur Fortbildung für das ganze Land werden.“ Schreibt Armin Himmelrath in einem seiner Kommentare.


Der Kreisschülerrat Meißen teilt diese Meinung. Nachdem bereits die erste Schulschließung in unserem Landkreis vorgenommen wurde (Christliches Gymnasium „Rudolf Stempel“ in Riesa) und sich das Virus auch in Dresden weiter ausbreitet gilt es, präventiv und nicht destruktiv an die Bekämpfung der Pandemie heranzugehen.


Destruktiv: Schulen werden erst dann geschlossen, wenn Verdachtsfälle oder bestätigte Verdachtsfälle vorliegen. Hygienemaßnahmen sind mehr oder weniger fakultativ.

Folge: Pandemie breitet sich ähnlich wie in Italien aus. Am Ende werden sowieso alle Schulen schließen müssen. Diese Art des Handelns ist inkonsequent und stets verspätet. Die Pandemie kann sich unbemerkt und schnell an den Schulen ausbreiten. Schulen und deren große Schulgemeinschaften sind Multiplikatoren dieses exponentiellen Prozesses und breiten die Krankheit auch schnell auf den privaten häuslichen Bereich aus – dort, wo sich dann die meisten Risikopatienten befinden.


Präventiv: Schulen werden mit sofortiger Wirkung geschlossen. Unterricht findet digital und von Zuhause aus statt. Belehrungen zum Thema Hygiene werden intensiviert.

Folge: Die Ausbreitung des Virus kann möglicherweise verlangsamt werden, wodurch das Gesundheitssystem entlastet wird und Risikopatienten geschützt werden.

Beispiel: In den USA und anderen Ländern werden Schritt für Schritt als Präventivmaßnahme alle Schulen geschlossen. Auch die Harvard University kündigte an, ab dem 23. März keine Veranstaltungen über 25 Personen mehr zuzulassen. Das ist unserer Meinung nach der einzig richtige Weg, um die Verbreitung einzudämmen.


Es ist für uns unverständlich, wie Großveranstaltungen abgesagt werden sollen (Verbote der Landkreise reichen von ab 100 bis ab 1000 Personen), das Schulleben jedoch ohne Änderungen weiterlaufen soll. Schule ist eine Großveranstaltung! Schule bietet eine enorme Kontaktfläche zwischen hunderten Personen – nicht nur für ein oder zwei, sondern jeden Tag für etliche Stunden.


An vielen Schulen wird das Thema von der Schulgemeinschaft noch nicht ernst genug genommen. Die Hygienebedingungen stellen sich an einigen Schulen als katastrophal heraus, die Belehrungen fallen karg aus.


Wir sehen zunehmend, dass das Corona-Virus unser Zusammenleben im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen sowie auch im privaten Umfeld stark beeinflusst und verändert. Es ist an der Zeit, konsequent und schnell die richtigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig ist es natürlich ebenso wichtig, dass es zu einer fairen Durchführung des Abiturs kommt und Schülerinnen und Schüler keine negativen Konsequenzen davontragen. Dafür muss eine gute Prüfungsvorbereitung an allen Schulen gewährleistet werden. Der Kreisschülerrat Meißen hofft auf eine baldige Entspannung der Situation und gleichzeitig ein konsequentes Ineinander-greifen von Schutzmaßnahmen und Abiturvorbereitung.

12.03.2020 15 Uhr

Der Kreisschülerrat Meißen ist besorgt über die schnelle Ausbreitung des COVID-19. Wir haben ein Statement herausgegeben um für eine sofortige Schulschließung zu plädieren:


"Macht die Schulen zu! Und nutzt die Zeit, um digitales Unterrichten auszuprobieren. So könnten die Coronaferien zur Fortbildung für das ganze Land werden."

~Armin Himmelrath in einem Kommentar


Nun gab es die erste Schulschließung in unserem Landkreis: das Christliche Gymnasium "Rudolf Stempel" in Riesa.


Wir sehen zunehmend, dass das Corona-Virus unser Zusammenleben im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen sowie auch im privaten Umfeld stark beeinflusst und verändert. Es ist an der Zeit, konsequent und schnell die richtigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen.

Wir als Kreisschülerrat Meißen empfinden es als stark verspätet, Schulen erst dann zu schließen, wenn Corona-Verdachtsfälle sich bestätigen. Das hat zur Folge, dass sich die Pandemie unbemerkt und schnell an den Schulen ausbreiten kann. Schulen und deren große Schulgemeinschaften sind Multiplikatoren dieses exponentiellen Prozesses und breiten die Krankheit auch schnell auf den privaten häuslichen Bereich aus.


Einige Landkreise, wie der Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge, verbieten bereits Veranstaltungen ab 100 Personen. Wir bitten unbedingt zu prüfen, ob das nicht auch in unserem Landkreis und für unsere Schulen gelten sollte - präventiv und schnell. Denn es geht schließlich um die Streckung der Infektionskurve.


In den USA werden stetig Schulen und Universitäten geschlossen, ohne dass es konkreten Verdacht gibt. Auch in anderen Ländern ist dieses Prozedere an der Tagesordnung. Harvard University kündigte an, ab dem 23. März keine Veranstaltungen über 25 Personen mehr zuzulassen. Unserer Meinung nach ist das der einzig richtige Weg. (Eph)


Liebe Grüße

Euer Vorstand














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© 2019 Ephraim Berthold.

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